26. August 2024
In Teilen Esslingens ist das Trinkwasser derzeit etwas stärker desinfiziert als gewohnt. Von der vorsorglichen Maßnahme betroffen sind die Teile Esslingens, die von den Stadtwerken Esslingen mit Landeswasser versorgt werden: Das sind die Stadtgebiete, die direkt am Neckar oder nördlich des Neckars liegen.
Eine Karte finden Verbraucherinnen und Verbraucher online unter www.swe.de/wasser/herkunft.
Hintergrund ist eine Maßnahme der Landeswasserversorgung: Um die hohe Qualität des Trinkwassers jederzeit sicherzustellen, desinfiziert die Landeswasserversorgung auf der Schurwaldleitung in Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg seit den Nachmittagsstunden des 26. August etwas stärker als üblich.
Die Chlorkonzentration liegt laut der Landeswasserversorgung weiterhin deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Das Trinkwasser kann jedoch leicht nach Chlor riechen. Es kann laut Landeswasserversorgung weiterhin zu jeder Zeit unbedenklich getrunken und verwendet werden.
Ursache für die Maßnahme der Landeswasserversorgung sind erhöhte Koloniezahlen. Es handelt sich dabei um normale Umweltkeine und nicht um krankheitserregende Bakterien. Die Landeswasserversorgung arbeitet aktuell daran, die Ursache für die erhöhten Koloniezahlen zu finden und diese zu beseitigen.
Das Trinkwasser der Landeswasserversorgung fließt über Fernleitungen nach Esslingen und wird im Stadtgebiet von den Stadtwerken Esslingen weiterverteilt.
Die südlichen Esslinger Stadtgebiete (Berkheim, Zollberg) sind von der Maßnahme nicht betroffen. In diesen Stadtteilen fließt Bodenseewasser aus den Leitungen.